contterm steht für eine stärkere fachliche Interessenvertretung Am 08. Dezember 2009 haben Hafenarbeiter in Hamburg die neue Fachgewerkschaft contterm gegründet.
Allgemeine Kurzinfos
-
Wichtige Information !
Um Missverständnissen vorzubeugen hier eine kleine Information, für alle interessierten bzw. Interessenten, über die Bedeutung und Zusammenstellung der neuen Hafenarbeitergewerkschaft.
hier klicken
30.07.2010
Historie über den Verlauf der Verhandlungen BLG / GHB in Bremerhaven
reinschauen und informieren? hier klicken-
Zukunftssicherung!
In all den ganzen Jahren wo der Hamburger Hafen in guter Arbeitslage gewesen ist, gab es keine Anzeichen das die Arbeit in keinster Weise zu schaffen gewesen sei. Im Gegenteil die Hafenarbeiter/innen haben Tag für Tag & Nacht um Nacht alles gegeben um den Arbeitgeber, Kunden und die Aktionäre zufrieden zu stellen, was den Kolleginnen und Kollegen auch immer gelang.
Von daher finden wir es immer wieder amüsant wenn der Vorstand der HHLA die Aussage macht "Wir müssen zukunftssicherer und wettbewerbsfähiger werden".
Wir sind der Meinung, es müssen keine anderen Neustrukturierungen der Arbeitszeitsysteme und der Arbeitsorganisationen gemacht werden um flexibler und leistungsfähiger zu sein.
Nur mit Arbeiterinnen und Arbeitern die von Ihrem Arbeitgeber sozial und gerecht behandelt werden kann man auch Leistung verlangen.
Dank der Alten und Neuen (Jungen) Hafenarbeiter/innen ist der Hamburger Hafen dort wo er ist. Ansonsten würden die Kunden nicht gerne zu uns in den Hamburger Hafen kommen, der nämlich auch am Wochenende, feiertags und Tag & Nacht für den Kunden zur Stelle steht, wobei das Familienleben der Kolleginnen und Kollegen eingeschränkt wird.
Man braucht nur mal über den Tellerrand hinaus gucken und sieht andere Häfen die es für natürlich halten das Wochenende mit der Familie zu genießen, und die Reeder nehmen dieses in Ihre Abfahrtsplanung mit auf, um die Routen weiterhin pünktlich einhalten zu können.
Wir denken es sei doch wichtiger, dass der Vorstand sich um andere Ereignisse kümmern sollte, wie z.B. die Elbvertiefung, die uns doch erheblich wettbewerbsfähiger und zukunftssicherer machen würde.
Nur so können die willigen Hafenarbeiter/innen einen anständigen Umschlag machen und die Zufriedenheit der Arbeitgeber, Kunden und Aktionäre gewährleisten.
Mit kollegialem Gruß
Wolfgang Kurz und Thomas Ringleb -
Info / Das Ende der Tarifeinheit naht
Viele rechnen damit, dass das Bundesarbeitsgericht den Grundsatz "Ein Betrieb, ein Tarifvertrag" begräbt. Arbeitgeber fürchten Dauerstreiks, der DGB die Spartengewerkschaften. Schon jetzt ist es für Piloten oder Zugführer ein Leichtes, ganze Unternehmen lahmzulegen.
Klein und schlagkräftig: Spartengewerkschaften wie die Lokführergewerkschaft GDL
22. Juni 2010Die Nachricht aus dem Bundesarbeitsgericht schlug ein wie eine Bombe: Der Vierte Senat beabsichtige, die ständige Rechtsprechung zum Prinzip der Tarifeinheit zu ändern, hieß es in einer Pressemitteilung im Januar. Damit würden die Erfurter Richter einen jahrzehntelangen Rechtsgrundsatz aufgeben, der die Tariflandschaft in Deutschland geprägt hat wie kein anderer. Doch dieser Schwenk ist so fundamental, dass der Vierte Senat ihn nicht alleine unternehmen kann. Deshalb fragte die Richterbank unter der Führung des Vorsitzenden Richters Klaus Bepler den Zehnten Senat, ob er den Schritt mitgehen würde. An diesem Mittwoch wird dieser nun darüber beraten. Seit Gründung der Bundesrepublik heißt es in Deutschland: "Ein Betrieb, ein Tarifvertrag" Über Jahrzehnte konnten damit alle gut leben, vor allem die großen Mitglieder des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Doch in den vergangenen Jahren verschafften sich mehrere kleine, schlagkräftige Organisationen in der Öffentlichkeit Gehör - allen voran die Lokführergewerkschaft GDL, die sich vor rund drei Jahren eine monatelange Tarifauseinandersetzung mit der Deutschen Bahn lieferte. Spätestens seit damals diskutieren Gewerkschafter, Arbeitgeber und Arbeitsrechtler, ob das Bundesarbeitsgericht den Rechtsgrundsatz nicht aufgeben sollte. Gegner der Tarifeinheit argumentieren, dass das Prinzip allein vom Bundesarbeitsgericht entwickelt wurde und die verfassungsrechtlich geschützte Tariffreiheit der kleineren Gewerkschaften verletze. Befürworter führen vor allem praktische Gründe an: Chaos sei bei mehreren Tarifverträgen an der Tagesordnung, außerdem würden die Unternehmen von Streiks in ständig wechselnden Konstellationen bedroht.
Quelle : FAZ
Dem DGB laufen die Mitglieder weg, und nur das wollen sie stoppen! Dabei scheuen sie vor nichts zurück, und machen sogar gemeinsame Sache mit dem BDA und Herrn Hundt. Wir schließen uns der Meinung namhafter Juristen an. Sie sind der Ansicht, dass der Gesetzesvorstoß nicht mit dem von der UNO, der europäischen Menschenrechtskonvention und dem Grundgesetz garantierten Recht auf Koalitionsfreiheit zu vereinbaren ist. Artikel 9 Absatz 3 des Grundgesetzes gewährt ausdrücklich und für jedermann das Recht, "zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden", die ihrerseits das Recht haben, "Arbeitskämpfe zu führen". Für den DGB gehört wohl auch die contterm zu den Bedrohern ihres Gewerkschaftsmonopols. Der DGB fürchtet wohl, dass die contterm grösser werden und mehr Einfluss in den deutschen Seehäfen bekommen könnte wie Verdi!
V.i.S.d.P.: Wolfgang Kurz -
Fachgewerkschaft contterm, neues Mitglied im CGB
Der Christliche Gewerkschaftsbund Deutschlands kann jüngst eine neue Gewerkschaft unter seinem Dach als Mitglied begrüßen. contterm - Fachgewerkschaft Deutsche Seehäfen heißt die neue Mitgliedsgewerkschaft und steht für die Beschäftigten in den deutschen Seehäfen. -
Geschäft im Hamburger Hafen normalisiert sich wieder,
schrieb DIE WELT am 19.5.2010. Der Verein Hafen Hamburg Marketing (HHM) meldete, dass die Umschlagszahlen im März, in dem in Hamburg 642.000 TEU abgefertigt wurden, mit 10,9 % wieder deutlich über dem Vorjahresergebnis liegen. Der Januar lag noch unter dem Vorjahresergebnis. Insgesamt liegt der Zuwachs im 1. Quartal 2010 bei einem Plus von 1,6 %. Das ist nach Meinung der HHM noch nicht der große Durchbruch, weil die Vorjahreszahl bereits von der Krise geprägt war. Die Zahlen sind jedoch ein deutlicher Hinweis auf einen Aufschwung im Jahr 2010. Auch wenn das Rekordergebnis von 2008 noch nicht erreicht werden kann, scheint die Talsohle durchschritten und kein Anlass zum Jammern mehr zu sein. Auch die HHLA sollte aufhören, die Krise zum Anlass zu nehmen, die Einkommen der Hafenarbeitereinkommen abzusenken. Mit der Senkung der Arbeitseinkommen kann die Wettbewerbsfähigkeit des Ham - burger Hafens nicht erreicht werden. Ausserordentlicher Gewerkschaftstag der contterm
Contterm führte am 10.5.2010 in Hamburg einen außerordentlichen Gewerkschaftstag durch, auf dem die Satzung und der Name geändert wurden.
Betriebsratswahlen 2010
Zum Zeitpunkt der contterm-Gründung im Dezember 2009 liefen die Vorbereitungen für die Betriebsratswahlen in den Hamburger Hafenbetrieben schon auf Hochtouren. Trotzdem war es noch möglich, bei zwei Terminals contterm-Vorschlagslisten einzureichen. Es wurde jeweils ein Betriebsratsmitglied gewählt.
CTT: Thomas Ringleb
Eurogate: Elko Sziedat
Der contterm-Vorstand gratuliert und wünscht den beiden Kollegen viel Erfolg bei ihrer Interessenvertretung für die Hafenarbeiter.W.Kurz & T.Ringleb
-
Tarifverhandlungen, na Super!
Die Tarifverhandlungen für uns Hafenarbeiter sind mal wieder toll gelaufen: 1 % mit Einmalzahlung! Wir Hafenarbeiter wurden nicht gefragt! In einem unserer ersten Schreiben, das wir nach unserer Gründung veröffentlicht hatten, haben wir verdi vorgeworfen, ihre Gewerkschaftsarbeit anonym zu betreiben. Daraufhin hielt man uns vor, verdi habe 2,4 Millionen Mitglieder und sei keineswegs anonym.T.Ringleb - stellv. contterm Vorsitzender
-
Getroffene Hunde bellen
Getroffene Hunde bellen sagt ein Sprichwort. Solche Volkweisheiten spiegeln die Wahrheit wider. Und so ist es kein Wunder, dass sich am 8.2.2010, im Vorfeld der Betriebsratswahl, der bisherige Betriebsrat mit seiner Betriebsrats-Info 51/197 zu Wort meldet, und parallel die verdi-Vertrauensleute bei CTT.W. Kurz & T. Ringleb